One Man, No Super, No Cup
Habe ich mich letztens noch gewundert, was die Herrschaften in Beneluxland so für Comics zeichnen, holt mich heute ein deutschsprachiges Bewegtbildprodukt deutlich auf den Boden der Toilettenspülung zurück: Der Druch Fall Mann kommt und rettet einen kleinen Teil der großen Welt. Ich erspare mir alle weiteren Vergleiche zum Trafficbringer des Spätherbstes Nummer #1, 2 Girls 1 Cup, und präsentiere nicht ohne Kopfschütteln das hier:
Oha. Hier kommt der rettende Link für den Retter.
Israel Kamakawiwoʻole
Schon Mitte des Jahres wollte ich ihm auf meiner bescheidenen Myspace-Seite Tribut zollen. Zum zehnjährigen – Todestag. Und noch gestern habe ich daran gedacht, doch einfach zum 10,5jährigen hier eine offizielle (erneute) Verneigung zu tippen. Wieder verpasst. Ich Anfänger. Dann eben:
Zum 10,5+einenTagjährigen: mal et joot, wo, ob und wie auch immer.
Israel Kamakawiwoʻole war ein hawaaianischer Volksheld. The Gentle Giant genannt starb am 26. Juni 1997 an den Folgen einer krankhaften Fettsucht. Neben einigen Auftritte in US-TV-Serien waren es vor Ort seine vilene Platten und öffentlichen Auftritte als Sänger, die ihn berühmt gemacht haben, aber vor allem diese eine, so unfassbar wunderschöne Coverversion von „Somewhere Over The Rainbow“ (wie im Bideo unten zu sehen).
Nichts auf der ganzen gottverdammten Welt ist beruhigender, irgendwie.
Die Version geschnitten nach seinem Tod, versehen mit unglaublichen Bildern, als seine Asche ins Meer gestreut wurde.
Deutlichere, eindriglichere Aufnahme im MIx mit „Wonderful World“, womit der Gute weltbekannt wurde.
Sorry für diesen Emo-Eso-Anfall, aber manchmal…
Deutsches Fernmeldegeheimnis endgültig tot
Im November war es soweit, mit dieser Entscheidung galt das einst hochgelobte „Deutsche Fernmeldegeheimnis“ für offiziell beerdigt: *1949 †2007. Damals verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und Telekommunikationsüberwachung. Nun haben wir Gewissheit, dass dem Wissendurst eines Herrn Schäuble nichts mehr Weg steht. Bundespräsident Köhler hat das Gesetz unterzeichnet, wie heise.de berichtet. „Es gab keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken, die ihn an der Ausfertigung gehindert hätten“, wird ein Regierungssprecher zitiert. Wahnsinn. Eigentlich so unglaublich, dass man automatisch an amerikanische Verhältnisse denkt. Oder schlimmeres. Am 01. Januar 2008tritt es also in Kraft treten. „Danach werden Telefon- und Internetverbindungsdaten künftig ein halbes Jahr lang gespeichert und neue Regeln für die Telefonüberwachung eingeführt. Auch Telefonate von Anwälten, Ärzten und Journalisten dürfen unter bestimmten Bedingungen abgehört werden“, hast Heise zusammen. Und das ist ja auch nur die Spitze des Eisbergs. Verfassungsklagen laufen, ich fürchte da hilft aber auch kein Daumendrücken. In Zukunft sollte man also ganz vorsichtig damit sein, auch nur spaßeshalber die Ausdrücke Bombenanschlag, Terror, Glaubenskrieg, mit gutem Gewissen Steuern hinterziehen und hastdunichtgehört zu benutzen. Ooops.
Mehr Infos zum Schäuble-Katalog gibt es hier. Wer die üblichen Begriffe wie Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung, Fingerabdruckchips und Ausweise mit Fahndungsoption und zentrale Datenbanken googlet hat sowieso ganz schnell keine Lust mehr. auf gar nichts. Bis dann irgendwelche Arschnasen den letzten Schritt gehen.
I Want To Break Free
Ist er nicht süß, der kleine Panda bei seinem Ausbruchsversuch? Und lässt den Dicken einfach zurück…
Erinnert mich dann doch stark an dieses legendäre Fluchtversuchsvideo der wohl dümmsten Ausbruchstruppe seit den Daltons:
Einen Song gibt es als Geschenk noch oben drauf, damit das hier kein ganz so blutleeres Posting ist (auch wenn der Player nicht von selbst lädt, einfach auf „Play“ drücken, dann kommt der Song, keine Sorge):
Das Internet EU-weit filtern? Wie bitte? – Another dummdreiste Musikindustrie-Idee
Es wird wieder Lobby-Arbeit betrieben, es wird wieder Bericht erstattet, sie werden es niemals lernen. Erneut wünscht man sich nach dem Lesen dieses Artikels auf SpOn, dass diese gottverdammte, heuchlerische Industrie doch bitte ganz bald komplett den Bach runter geht, damit etwas wirklich Neues entstehen kann. So jedenfalls kommen wir alle nicht weiter.
Denn wenn es nach „ihnen“ geht heißt es bald: Willkommen im Internet 3.0. Demnächst mit neuen Superladezeiten pro Seite. In knapp 10 Minuten sind sie dabei. Eine jämmerliche Branche macht es möglich.
Liebe Musikindustrie, ihr wisst doch was das Sprichwort sagt: Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Da nutzt es auch nichts, wenn ihr weiter davon faselt, es wäre angebracht für das Kulturgut (eure Produkte) zu kämpfen. Denn in Wirklichkeit kämpft ihr nicht wirklich, sondern rudert alibimäßig mit dem kleinen Finger, quasi als letzte Zuckung, während euch das eiskalte Wasser nach dem Untergang eurer Cashcow längst bis zum Kinn reicht, unter euren Füßen nichts als die Tiefe des weitweiten Internetozeans:
„So ist der Stolz nun einmal: Ein Plädoyer der Elenden.“ (Jean-Paul Satre)
Baby Gives The Evil Eye
Oha! Ein neuer Schauspielstar wurde geboren. Rutger Hauer, eat this! (Nein, nicht das Eis…)
Les Savy Fav, alright, alright!
Sie sind die mitbeste Liveband der Welt. Les Savy Fav aus Brooklyn, New York City. Ihr aktuelle Album „Let’s Stay Friends“ kam bei mir erst zögerlich an, dann aber umso gewaltiger. Und das Beste. Wir haben ihr Konzert am 23. Oktober im Festsaal Kreuzberg zu Berlin aufnehmen dürfen. Doppelt schön, weil ich mich zwar knapp 3 Monate drauf gefreut habe, dann aber brav auwärts arbeiten musste an diesem Tag. Ätzend. Umso schön, die vier Episoden dieser fantastische Band als Konserve zu haben.
Da kann einem auch der schwierige Sound (wird besser im Verlauf des Konzertes) den Spaß nicht vermiesen. Ist halt immer schwer nur mit der Stereo-Summe ein Konzert mitzuschneiden, das eben für den Raum gemischt wurde, nicht die Aufnahmen. Und auch die Stimmprobleme von Tim Harrington sind ebenso zweirangig wie die Tatsache, dass der Herr seine sehr unterhaltsame Show meistens abseits der Scheinwerfer hinlegt. Dennoch: Pflichtlink. Oder so.
Das Interview:

Das Konzert in 1, 2, 3, 4 Teilen.

Sorry für die werbende Wildsau in mir, aber das muss man doch zeigen. Wer sieht, versteht.
Riff Raff
A very merry christmas.
Knuffeltje Knuffel
What the f***!? Die spinnen, die niederländischen Holländer oder welche Sprache auch immer das ist.

Baby-Hai…
… kleiner Hai, großer Hai, Weißer Hai,.. Himmel, ist die high?
Gute Güte. Wer bis heute nicht weiß, was das Wort Fremdschämen bedeutet, schaut sich dies hier an, überprüft die eigene Reaktion darauf und kennt die Antwort. Aua.
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