Das Internet und die See
Ist das eine neue Form von Krieg? Und wenn, dann sicher eine hocheffektive um ganze Teile der Welt und deren hochtechniierte Industriezweige lahm zu legen. Okay, vielleicht nicht in Ägypten, aber: Indien ohne Internet? Call-Center ohne Telefone?
Ein Zufall kann das alles nicht sein:
Severed cables disrupt internet
Saudi Arabian men browse the internet
Internet outages have hit businesses and home use
Internet services have been disrupted in large parts of the Middle East and India following damage to two undersea cables in the Mediterranean.
Bad to Worse
Fifth Undersea Cable Cut in Middle East
Vierter Netzausfall nährt Verschwörungs-Theorien
Vier Internet-Seekabel sind binnen weniger Tage gekappt worden. Wie konnte das geschehen, warum – und wer ist verantwortlich? Dass Schiffsanker die Leitungen zerrissen haben, bestreiten ägyptische Behörden. Im Netz schießen die Verschwörungstheorien ins Kraut.
PicLens
Muss ja auch mal sein, ein HInweis auf ein schödes Firefox-Add-On bzw. eine Firefox Extension namens: PicLens.
„PicLens instantly transforms your browser into a full-screen 3D experience for viewing images across the web. Our new interactive „3D Wall“ lets you effortlessly drag, click, and zoom your way around a wall of pictures for an extraordinary viewing experience.„
Recht haben sie. Da Ganze funktioniert bisher u.a. mit Flickr, Smugmug, DeviantArt, Photobucket, Picasa, Facebook, MySpace, Bebo, Hi5, Friendster, der Bildersuche von Google und was weiß ich denn
Hübsches Features, das offensichtlich auch nicht unnötig das System belastet. Zumindest meines nicht. (Wenn bloß Firefox nicht so viele Probleme machen würde.)
Yahtzee olé
Videogames, auch so ein Ding. Braucht man nicht, aber können echt Spaß machen. Wenn nur die Videogamer nicht wären. Supernerds. Freudloses Pack, das sich seit einigen Jahren einen darauf runter… naja, mit dem Joystick spielt, dass man ihr Hobby auch als Kultur ernst nimmt. Fein. Ist ja auch richtig so, ganz abgesehen davon, dass es die größte Entertainment-Industrie noch vor Musik und Kino ist. Mittlerweile. Was ich aber sagen wollte: Games-Zeitschriften sind nach wie vor das langweiligste was es da draußen gibt. Nach Kochrezeptmagazinen für südostluxemburgische Jutefetischisten vielleicht. Die Ausnahme: Yahtzee. „…a British-born, currently Australian-based writer and gamer with a sweet hat and a chip on his shoulder. When he isn’t talking very fast into a headset mic he also designs freeware adventure games and writes the back page column for PC Gamer„
Was für ein Spaß. Jede Woche ein anderes Spiel, jede Woche gute Unterhaltung auch abseits von klassischer Nerdberichterstattung und tonnenweise Screenshots et al. Ich meine, man muss sich das mal vorstellen, die Magazine und Webseiten, vor allem in Deutschland, werten auf 100%. Haha. Redakteur so: „Hey, XYZ Part 4 ist echt maximal 78% gut, im Gegensatz zu ABC Part 8, das hat definitiv locker 81% verdient.“ Aua. Gegen so viel Schmerz hilft aktuell das Review zu „Call Of Duty 4„bei escapistmagazine.com.
Meine Wertung? Eine glatte 11 von 10.
P.S.: Mein Dank für den Hinweis gilt Gero The Damaja.
Heribert Bruchhagen…
…eine echte Wohltat im Profifußball-Geschäft. Dies beweist eindringlich dieses Interview mit der FAZ („Ich habe ein Leben wie Gott in Frankreich“). So traurig diese Wahrheit ist, handelt es sich doch um einen Angestellten des furchtbar unsympathischen Clubs Eintracht Frankfurt. Aber wer ist schon perfekt…
P.S.: Am Donnerstag den 14.02. um 12.45 Uhr hier im Chat. (Also nicht hier, sondern dort, hehe.)
Bruce Campbell, Old Spice…
… wenn ich doch nur einen vernünftigen Bartwuchs hätte, ich würde den Quatsch sofort kaufen.
Sicher ist jedenfalls, der Agentur sind bis heute die Ideen mal sicher nicht ausgegangen, wie dieses Spotfeuerwerk zeigt. Ende der Werbeunterbrechung. Halt. Doch noch was, der Trailer zu „Semi-Pro“ (in der Red Band Edition).
iAno
Himmelherrgott. Wenn das so weiter geht, finde ich das teuerste aller Gadgets, bei dem man mehrere hundert Euro für eine Telefonfunktion zahlen muss (im Vergleich zum iPod Touch und seinen Möglichkeiten z.B.), dann auch noch gut. Hier kommt: iAno.
Manchester Metroshuttle
Mag ja ein nettes Nahverkehrssystem zu sein, da oben in Manchester. Aber die Werbung…
…irgendwas stimmt damit nicht. Unter allen Kommentare, verlose ich nichts. Nett von mir, wa?
Perrecy – Da ist ein LIcht, das niemals erlischt
„Hier gibt’s keine Gitarren! Nun, seit Jahren besitze ich eine Ukulele. Eines Tages, nein, Abends war ich auf einem Konzert und kam auf die Idee, dass man mit der Ukulele auch Musik machen könne. Was seltsam war, weil auf diesem Konzert gar keine Ukulelen gespielt wurden. Da ich bestimmt lächerlich in einem Hula-Rock aussähe und lieber mit Blumen in der Luft herum winke anstatt sie als Kette zu tragen (ich tendiere zu Heuschnupfen), musste musikalisch was anderes her. Und so kam die Idee zu dem, was ihr jetzt hört. Noch spiele ich alle Instrumente alleine und bin auch der einzige Sänger auf den Aufnahmen (stimmt nicht, einmal gibt eine Gaststimme!).
Ihr hört:
viele Ukulelen (teils mit Effekten)
einen bundunreinen Bass (Danke, Svensson!)
Konservenschlagzeug
ein Billigkeyboard (manchmal)
mind. eine Stimme
Und jetzt versucht mich bitte vom Selbstmord abzuhalten…“
Das schreibt Perrecy, der bayerische Morrissey, welcher The Smiths- und Morrissey-Songs auf seiner Ukele zum Besten gibt. Und was soll ich sagen_ Großartig!
Brenn ab die Disco, hänge auf den DJ, denn die Musike die sie andauernd spielen, erzählt mir nichts über mein Leben, drum erhängt sie eben!
Erdrückend allerdings die Tatsache, wo man via Google den ersten Artikel über das lustige Kerlchen findet. Bei Focus Online. Was sind das bloß für Zeiten…
Nachtrag: Noch ein Highlight, „Preußisch Blut, bayerisch Herz“ in leider mieser Soundqualität auf Youtube. Dennoch lustig, schon für den Übersetzten Titel des Originalsongs. Und deshalb wird auch gleich noch „English Heart, Irish Blood“ verlinkt. So bin ich zu euch! :)
Perrecy – „Preußisch Blut, bayerisch Herz“
Morrissey – „English Heart, Irish Blood“
Birth, School, Work, Blindtext, Work, …
Ein Leben am Limit. So sieht es aus. Sei die eierlegende Wollmilchsau, total kreativ und buckel dir den Buckel rund. Was manchmal weh tut, aber auch lustig ist, wenn einem die Programmierer der Betaseite der bescheidenen Firma, in der ich momentan nicht nur arbeite, sondern auch (fast) penne, auch mal lustiges als Platzhalter anbieten und nicht nur Buchstabensalat. Wovon ich hier rede?
„Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien.“
LOL, sagt man da wohl im Internet, ne!? Auch wenn das für viele sicher ein alter Hut ist, der folgendemaßen weitergeht:
„Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rethorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort „und“ und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immernoch.“
Amen.
P.S.: Schnell registrierten und teil der Private Beta sein.
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