Improv Everywhere im Alexa Berlin
In einem früheren Posting habe ich ja schon mal die recht schöne Aktion „Frozen“ von Improv Everywhere gewürdigt. Die Flashmob-artige Idee zieht nun immer weitere Kreise, da das zugehörige Video auf Youtube in knapp 28 Tagen locker die 6,6 Millionen-Views-Grenze übersprungen hat. Wahnsinn eigentlich: Aber ein Zeichen dafür, wie sehr die Leute für solche Ideen zu begeistern sind. Dementsprechend hat am Freitag den 22. Februar 08 auch Berlin seine erste „Freeze“-Aktion gesehen. Im Alexa Kaufhaus und dem S-Bahhof Alexanderplatz trafen sich rund 60 Aktivisten und froren ein. Gesehen und geklaut hier.
Hier ein Trailer der Aktion auf Youtube:
Manchester Metroshuttle
Mag ja ein nettes Nahverkehrssystem zu sein, da oben in Manchester. Aber die Werbung…
…irgendwas stimmt damit nicht. Unter allen Kommentare, verlose ich nichts. Nett von mir, wa?
Birth, School, Work, Blindtext, Work, …
Ein Leben am Limit. So sieht es aus. Sei die eierlegende Wollmilchsau, total kreativ und buckel dir den Buckel rund. Was manchmal weh tut, aber auch lustig ist, wenn einem die Programmierer der Betaseite der bescheidenen Firma, in der ich momentan nicht nur arbeite, sondern auch (fast) penne, auch mal lustiges als Platzhalter anbieten und nicht nur Buchstabensalat. Wovon ich hier rede?
„Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien.“
LOL, sagt man da wohl im Internet, ne!? Auch wenn das für viele sicher ein alter Hut ist, der folgendemaßen weitergeht:
„Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rethorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort „und“ und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immernoch.“
Amen.
P.S.: Schnell registrierten und teil der Private Beta sein.
Frozen
Mehr als 200 Menschen bleiben von jetzt auf gleich in der New Yorker Grand Central Station stehen – und bewegen sich nicht mehr. Eine großartige Aktion von ImprovEverywhere.
Science as/is art

Exploding nano-wires (…) the tiniest explosions you’ve ever seen. Taken with an electron scanning micrograph by Fanny Beron from the École Polytechnique de Montréal, it just (understandably) won first prize in the „Science as Art“ competition.
Explodierende Nanodrähte? Wow. Mehr fällt mir dazu gar nicht ein. Der Originaleintrag stammt übriges von io9.com, wo sich noch viel mehr nicht nur visuelles Knoff Hoff finden lässt, das auch für Nichtwissenschaftler von Interesse ist.
Riff Raff
A very merry christmas.
Art is hard
Aber an einigen Orten (also auch außerhalb der Art Basel Miami Beach, wo einem das Geld nur so um die Ohren fliegt) auch extrem spannend. Wie hier auf der Frieze Art Fair in London, zu sehen bei 99stories.com.
P.S.: Im Originalplayer übrigens auch mit Untertiteln.
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